Logbuch
der Reise: Süd- und Mittelamerika“
MAX 085: 08. Januar 2002 - 28. Januar 2003
Von Curacao/Niederländische Antillen bis Acapulco/Mexiko
Von Horst Malende
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08.01.03
Curaçao
Nach einem ruhigen, wenn auch verspätetem Flug sind wir am Abend auf der
Karibikinsel Curaçao gelandet. Curaçao war als Einschiffungshafen gewählt
worden, nachdem die geplante Einschiffung in La Guaira/Venezuela wegen der
dortigen Unruhen und des Generalstreiks zu gefährlich geworden war. Noch in
der gleichen Nacht lichtete die TS Maxim Gorki die Anker mit Ziel Aruba.
Foto:
Das historische Stadtbild in der St.-Anna-Bucht
beim Auslaufen der Maxim Gorki.
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09.01.03
Aruba
Um einen Ausgleich für das entgangene Reiseziel La Guaira/Venezuela zu
schaffen, wurde die Karibikinsel Aruba angelaufen. In nur 5 Minuten war vom
Schiff aus das Zentrum der Inselhauptstadt Oranjestad zu Fuß zu erreichen.
Die hübschen bunten Häuser im niederländischen Stil, Sonne, Strand und Meer
stimmten sofort auf Karibik und Urlaub ein. Ausflüge zu den
Sehenswürdigkeiten der Insel und ein Segeltörn auf einem Katamaran am
Nachmittag machten diesen Tag perfekt.
Foto:
Oranjestad – Einkaufszentrum am Hafen
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10.01.03
Auf See
Heute ist der erste Tag auf See. Lesen, Träumen, Entspannen und die Seele
baumeln lassen helfen den Jetlag zu überwinden und sich auf einen
ereignisreichen Abend vorzubereiten; denn heute steht der
Begrüßungs-Cocktail auf dem Programm, bei dem die Offiziere des Schiffes und
das Phoenix-Team vorgestellt werden, gefolgt von dem festlichen
Willkommens-Dinner und der Willkommens-Show, bei der sich alle Künstler
vorstellen, die uns auf dieser Reise begleiten werden. Das macht „Appetit“
auf die Soloabende der Künstler.
Foto:
Entspannen auf dem Promenadendeck
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11.01.03 Cartagena
Der erste Hafen in Südamerika ist gleich einer der Höhepunkte dieser Reise.
Denn die Altstadt Cartagenas ist eine der ältesten Städte Südamerikas und
wurde 1985 zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Der Stadtkern mit
seinen malerischen Gebäuden aus der Kolonialzeit ist von einer wuchtigen
Festungsmauer umgeben, die zahlreichen Belagerungen standhalten musste. Da
nur der Vormittag zur Besichtigung zur Verfügung stand, wurde von den
Ausflugsangeboten reger Gebrauch gemacht. Am Nachmittag begann das
Computerseminar mit Horst Malende, und der Lichtbildervortrag von Dr. Röser
„Vom Amazonas bis Kap Hoorn“ stimmte auf die weitere Reise ein.

Foto:
Altstadtstraße mit Blick
auf die Kathedrale
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Foto:
Vielfältige Leckereien werden am Straßenrand angeboten
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12.01.03 Durchfahrt
durch den Panama-Kanal
Heute bleibt keiner unter Deck. Bereits um 7 Uhr fährt die Maxim Gorki als
14. Schiff eines Konvois, der aus 19 Schiffen besteht, in den Kanal ein.
Nach wenigen Kilometern werden wir über die größten Schleusen des Kanals,
die drei-stufige Gatun-Schleuse um 26 Meter in den Gatunsee gehoben. Links
und rechts dehnt sich der Urwald aus. Eine interessante und romantische
Passage, die gegen 17 Uhr mit der Fahrt unter der „Brücke der Amerikas“
hindurch in den Pazifik endet. Am Abend verzaubert uns Timur Çevik mit
seinen „Zaubereien der etwas anderen Art“.

Foto:
Gatun Schleuse – die oberste der 3 Stufen
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Foto:
Zuschauer auf einer Tribüne an den Miraflores-Schleusen
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Foto:
Brücke der Amerikas – Schornstein der Maxim Gorki und Brücke
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13.01.03
Kreuzen im
Pazifischen Ozean
Dieser Tag auf See gehörte den Veranstaltungen an Bord. Neben verschiedenen
Sportangeboten wurde ein Lichtbildervortrag und eine Einführung in die
„Praktischen Grundlagen der Menschenkenntnis“ von unserer Heilpraktikerin
Karla Gut angeboten. Für Stimmung und gute Laune beim Frühschoppen an der
Neptun Bar sorgten Chris Christian mit seiner Panflöte und die Bordband „Kalinka“.
Auch ein Skatturnier und die Fortführung des Computerkurses sowie das stets
beliebte Bingo sorgten für Abwechslung.
Foto:
Chris Christian – Unterhaltung mit der Panflöte beim Frühschoppen
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14.01.03 Äquatortaufe
In der Nacht überquerte die TS Maxim Gorki den Äquator. Dieses Ereignis
wurde am nächsten Vormittag mit der Äquatortaufe gebührend gefeiert. Neptun
hielt am Lido-Deck mit seinem Gefolge Einzug und konnte erst nach Übergabe
von Geschenken zur Herausgabe des Schlüssels für das Schiff an den Kapitän
überredet werden. Dann wurde unser Kreuzfahrtdirektor, Klaus Gruschka, von
Teufeln und Meerjungfrauen vor Neptun gebracht, eingeseift und nachdem er
die Füße von Neptuns Gemahlin, Tetris, geküsst hatte, zur Reinigung in den
Pool geworfen. Auch Bordoffiziere und natürlich die Passagiere wurden nicht
verschont.

Foto:
Junge Frauen der Besatzung
und der Tanzgruppe werden als Meerjungfrauen geschminkt.
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Foto:
Der Kapitän erhält von Neptun den Schlüssel zum Schiff
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Foto:
Der Kreuzfahrtdirektor küsst den Fuß
von Neptuns Gemahlin Tetis
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15.01.03 Salaverry/Peru
Salaverry ist nur ein Industriehafen und hier gab es absolut nichts zu
sehen, aber er diente als Sprungbrett zu den Ausflügen, die in das 15 Km
entfernte Trujillo führten. Hier waren nicht nur die Kolonialbauten in der
Stadt zu bewundern, sondern auch die Überreste vorspanischer Großkulturen,
der Mochica und Chimú. Besonders beeindruckend waren die Ruinen von Chan
Chan, der Hauptstadt des Chimú-Reiches (13. – 15. Jhdt.), die sich einmal
über 20 Km2 ausgedehnt hat und als die größte Stadt gilt, die jemals aus
Lehmziegeln errichtet wurde.

Foto:
Plaza de Armas in Trujillo mit der Kathedrale
aus dem 17. Jhdt.
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Foto:
Heiliger Bezirk mit den für Chan Chan
so typischen Ornamenten
(hier stilisierte Fischotter)
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16.01.03
Callao/Peru
Pünktlich um 13 Uhr legte die Maxim Gorki im Hafen von Callao an.
Juwelierstände am Kai und ein Inka-Markt im Hafen sorgten dafür, dass die
Strapazierfähigkeit der Kreditkarten getestet wurde. Für diejenigen, die
bereits heute etwas von Lima sehen wollten, wurden Ausflüge zum Goldmuseum
und in das Archäologischen Museum von Pachacamac angeboten.
Foto:
Eine Indiofrau demonstriert die handwerkliche
Qualität ihres Angebotes
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17.01.03 Callao/Lima
Der Tag heute stand ganz im Zeichen von organisierten Ausflügen nach Lima
und Umgebung oder von privaten Besichtigungen der Stadt. Der zentrale Platz
in Lima, die Plaza de Armas mit der Kathedrale und dem Präsidentenpalast,
die Wachablösung und der Indiomarkt im Stadtteil Miraflores boten zahllose
Fotomotive und Gelegenheiten „Kleinigkeiten“ für die Lieben daheim
einzukaufen.

Foto:
Eine indianische Händlerin trägt ihre Waren mit sich herum
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Foto:
Rathaus an der Plaza de Armas
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18.01.03
Callao/Peru
Heute sind die Passagiere zu dem Mehrtagesausflug „Galapagos-Inseln“
aufgebrochen. Andere haben die letzte Gelegenheit zu einem Ausflug nach Lima
wahrgenommen. Kurz vor Mittag fand dann eine „Sail away – Party“ statt, die
das Verlassen des Hafens von Callao ankündigte. Auf See wurde am Nachmittag
wieder ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm geboten und von Skat-Turnier
über Bingo bis zum Tanzkurs mit den Tanzlehrern Illa und Henry Schaberg war
für jeden etwas dabei. Am Abend fand der auf der Maxim Gorki so beliebte
„Russische Abend“ statt, bei der die russische und ukrainische Besatzung
Gesänge und Tänze aus ihrer Heimat vorführten.
Foto:
Die Tanzgruppe zusammengestellt aus talentierten Besatzungsmitgliedern
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19.01.02 – Auf See
Heute am Sonntag wurde von Bordpfarrer Bodo Geddert ein ökumenischer
Gottesdienst abgehalten und die Reihe „Praktische Grundlagen der
Menschenkenntnis“ wurde fortgesetzt. Mit Prager Schinken im Brotteig zum
sonntäglichen Frühschoppen sorgte die Küche für das leibliche Wohl. Beim
Computerkurs gab Horst Malende Anregungen, wie man aus nicht ganz so
gelungenen digitalen Fotos noch kleine Kunstwerke macht, und für die
Passagiere, die keine Gelegenheit hatten, die Galapagos-Inseln zu besuchen,
informierte Frau Dr. Ziegler über die Landschaft und Tierwelt auf den
Galapagos-Inseln. Zum Abendessen wurde der schmackhafte Mahi Mahi aus dem
Südpazifik angeboten und auch danach war noch für Unterhaltung gesorgt, als
uns Giancarlo Salvia, „die Stimme aus Argentinen“, in einem Streifzug durch
die internationale Musikwelt führte.

Foto:
Mahi Mahi – Frischer Fisch zum Abendessen
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Foto:
Giancarlo Salvia mit der Tanzgruppe Eye-Liners
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20.01.03 Guayaquil/Ecuador
Heute stand uns der ganze Tag für die Besichtigung der größten Hafenstadt
Ecuadors zur Verfügung. Die Passagiere für den Zweitagesausflug „Otavalo-Indiomarkt
und Quito haben uns hier verlassen. Die Hafenstadt Guayaquil konnte auch mit
einem organisierten Ausflug besichtigt werden, wobei besonders exotisch die
drachenähnlichen aber zutraulichen Leguane wirkten, die in großer Zahl einen
Park bevölkerten. Nach dem Auslaufen am Abend versetzte uns Chris Christian
bei seinem Soloabend mit Melodien auf seiner Panflöte in die zum Land
passende Stimmung.

Foto:
Kolonioalgebäude in Quito, im Hintergrund die Türme der Kathedrale
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Foto:
Spaziergänger auf der Plaza San Francisco
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21.01.03 Manta/Ecuador
Mittags legten wir in Manta an, unserem zweiten Hafen in Ecuador. Der
Ausflug „Manta und Montechristi“ führte uns zu den Herstellern der original
Panamahüte, die eigentlich Ecuadorhüte heißen müssten. Hier werden auch die
„Superfinos“ hergestellt, Hüte von besonders feiner Qualität, deren
Herstellung mehrere Wochen Handarbeit erfordert. Am Abend wartete ein
besonderes Erlebnis auf uns. Die Schlagersängerin Cindy, bekannt vom
Fernsehen, gab einen Soloabend, der alle Passagiere begeisterte.

Foto:
Indianerinnen bieten ihre bunten Schals zum Kauf an
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Foto:
Cindy an ihrem Soloabend
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22.01.03 Auf See
Ein Tag auf See und wieder ein Tag voller Unterhaltung. Ein Diavortrag
brachte uns die nächsten Ziele Nicaragua, El Salvador und Guatemala näher.
Das Schachturnier wurde fortgesetzt und Güli half beim Entwerfen und Bemalen
von Seidenkrawatten. Und natürlich warf der Galaabend seine Schatten voraus.
Maitre D’Hotel Olaf Grah zeigte, wie man eine Tafel festlich eindecken und
dekorieren kann. Beim Gala-Buffet hatten die Köche sich wieder selbst
übertroffen und die Künstler vollendeten den Abend mit einem
Gala-Show-Express mit Musik, Gesang, Tanz und Magie.

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Maitre D’Hotel Olaf Grah zeigt, wie man eine Tafel dekoriert.
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Foto:
Herrlichkeiten für Auge und Magen
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23.01.03 Auf See
Die Koch-Demonstration an der Neptun-Bar fiel heute buchstäblich ins Wasser.
Als alles vorbereitet war, öffnete der Himmel seine Schleusen zu einem
tropischen Regenguss. Aber schnell war alles wieder vorbei und die
Sonnenhungrigen konnten wieder Ihre Liegen belegen. Das Computerseminar
wurde mit dem Thema „Internet“ fortgesetzt und dann fand ein „Renntag in
Ascot“ auf dem Sportdeck statt. Aber bevor das Rennen gestartet wurde, wurde
noch eine Prämierung der besten selbst gebastelten Hüte vorgenommen. Mit
Wetten auf das schnellste der menschlichen Pferde wurde dann die Stimmung
angeheizt. Und als nach einem spannenden Finish die Startnummer 6 gewann,
war natürlich die Begeisterung bei allen groß, die auf das richtige Pferd
gesetzt hatten.

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Der beste selbst gebastelte Hut wird prämiert.
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Rennleiter Rainer spornt die Pferde an
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24.01.03 Corinto/Nicaragua
Wo um alles in der Welt liegt Corinto? Wir wissen es jetzt! Corinto liegt am
Pazifik und ist der größte Hafen Nicaraguas. Und er wird uns noch lange in
angenehmer Erinnerung bleiben. Wir wurden vom Tourismusbüro sehr herzlich
willkommen geheißen. Eine Folklore-Show wurde für uns mehrmals am Tag
vorgeführt, Marktstände waren am Hafen aufgebaut und mit einem kostenlosen
Bähnchen konnten die Passagiere 1 ½ Stunden lang eine Rundfahrt durch die
Stadt und die Umgebung bis zu den Stränden unternehmen. Diejenigen, die die
Ruhe genießen wollten, hatten an Deck einen herrlichen blick über
Mangrovenwälder hinweg auf die Kegel der zahlreichen Vulkane. Wir haben nur
ungern den Hafen am Abend wieder verlassen, wo wir so gern gesehene Gäste
waren.

Foto:
Folklore-Show am Hafen
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Foto:
Plaza Mayor – Der Hauptplatz in Corinto
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Foto:
Corinto – Die Menschen am Straßenrand winken uns freundlich zu
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25.01.03 Acajutla/El
Salvador
Auch von diesem Ort haben die wenigsten bisher gehört. Acajutla ist eine
Hafenstadt im kleinsten Land Mittelamerikas, El Salvador. Und entsprechend
wenig gab es um das Schiff herum zu sehen. Gut beraten waren diejenigen
Passagiere, die einen der Ausflüge nach Santa Ana und dem Cerro Verde
Nationalpark, nach San Salvador oder am Nachmittag zu den Pyramiden von San
Andrès und den Ruinen Joya de Ceren gebucht hatten. Nachdem alle Passagiere
wohlbehalten zurückgekehrt waren und die Maxim Gorki Abschied von Acajutla
genommen hatte, fand im Musiksalon ein lustiges Quiz statt unter dem Mott
„Wissen ist Macht .... nichts wissen macht nichts“.

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Fahrt vorbei an Zuckerrohrfeldern und Vulkankegeln
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Foto:
San Andres – Stufenpyramide der Maya
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26.01.03 Puerto Quetzal/Guatemala
Schon früh legte unser Schiff am Kai von Puerto Quetzal an. Und früh ging es
los zu den Ganztagesausflügen nach Tikal, zum Atitlan-See und in die
romantische Stadt Antigua, deren Stadtbild ganz von den Kolonialbauten der
Spanier geprägt ist. Aber auch die auf dem Schiff Gebliebenen brauchten sich
nicht zu langweilen. Das Amt für Tourismus in Guatemala hatte für einen
großen Markt mit handwerklichen Artikeln aus dem Lande gesorgt. Darüber
hinaus spielte eine Marimba-Band mehrmals am Tag und es wurden Trachten aus
den verschiedenen Regionen Guatemalas vorgeführt.

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Kirche San Francisco in Antigua
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Eine Verkäuferin, die in einem Schultertuch ihr Kind trägt
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Eine Señorita führt die Tracht aus einer Region Guatemalas vor
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27.01.03 Auf See
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Heute, am letzten Tag auf See, merkt man, dass man sich auf einem Schiff
befindet. Der Seegang hat stark zugenommen und der heftige Wind lässt die
Gischt über die Decks sprühen. So fällt es nicht ganz so schwer, schon mal
mit dem Packen anzufangen oder noch letzte Einkäufe in den Geschäften auf
dem Promenadendeck zu tätigen. Das Videoteam führt das fertige Video dieser
Reise vor, das viele als Erinnerung an diesen Abschnitt der Weltreise mit
nach Hause nehmen wollen. Am Nachmittag werden wir mit dem
Lichtbildervortrag „Fiesta Mexicana“ auf den nächsten Hafen, Acapulco,
eingestimmt. Mit dem festlichen Abschiedsdinner und einem bunten Reigen, mit
dem sich die Künstler verabschieden, geht auch leider dieser letzte Tag auf
dem Schiff zu Ende.

Foto:
Letzte Einkäufe auf dem Promenadendeck
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28.01.03 Acapulco/Mexiko
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Früh am Morgen hat unser Schiff am Passagierterminal von Acapulco
angelegt, und damit ist für uns der Abschied gekommen. Aber da unser
Rückflug erst für den Abend geplant ist, haben wir noch Gelegenheit auf
Ausflügen und auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. Auch die berühmten
Felsenspringer von La Quebrada stürzen sich für uns die Klippen hinunter.
Nach strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 32° fällt uns die Abreise
in die winterliche Heimat schwer.

Foto:
Die Bucht von Acapulco
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