Logbuch
der Reise: Faszinierendes Indien – märchenhafter Orient
Max 094: 03.04. -
21.04.2003
Von Phuket/Thailand nach Dubai/V.A.E.
Von Wolf Becker
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Donnerstag, 03. April 2003 Nach 13 Stunden Flug sind wir endlich von der kalten Heimat im 35º Grad warmen und herrlichen Thailand angekommen. Der Blick vom Flieger aus über die James-Bond-Bucht verheißt großes. Nach unserer Ankunft sind wir vom Phönix-Reiseteam Willlkommen geheißen, und mit dem Bus zur Maxim Gorki gebracht worden. Das zweite Phönix-Schiff, die Albatros, stand unweit von unserem Schiff auf Reede. Und am gleichen Abend ging es Rund – die notwendige Seenotrettungsübung. Die schönen und berühmten Sandstrände bieten heute einen Schauplatz eines großartigen Sonnenuntergangs. |
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Freitag, 04. April 2003 Die Hafeneinfahrt von Yangoon/Myanmar ist trotz Zusagen nicht tief genug für die Maxim ausgekoffert worden. Phönix-Reisen hat extra einen großen Charter-Flieger organisiert, um den Gästen die Einmaligkeit von Myanmar zu zeigen. Goldene Pagoden, freundliche Menschen, und heiße Marmorplatten, auf denen wir aus Tradition barfuß unterwegs sind. Die Platten sind aufgeheitzt, aber die Schönheit und die Eindrücke der Tempellandschaft lassen die Schmerzen an den Fußsohlen verdrängen. |
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Samstag, 05. April 2003
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Sonntag, 06. April 2003 |
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Montag, 07. April 2003 An der Seite des Schiffes lassen sich zwei große Delfin-Familien sehen, die mit Sprungakrobatik auf sich aufmerksam machen. In der Mittagszeit, wir waren in der Lido-Bar essen, – nur 30 m vom Schiff entfernt – schiebt sich in Zeitlupe das Wasser auseinander, ein großer grauer Wal macht dem Schiff seine Aufwartung. Für diese Gegend sind Wale nur selten anzutreffen, aber wir haben ihn gesehen! |
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Dienstag, 08. April 2003 Eine Reise durch die Zauberwelt der Flöte, Hans-Jürgen Pincus lädt in die Roussia-Lounge ein, wo er 20 Flöten aus drei Jahrhunderten vorstellt. Abends reißen "The Gentleman" mit ihrer Show "Uns geht’s gut" die Passagiere aus den Sitzen. Perfektionismus, und Lieder zum mitsummen und –singen, eine klasse Vorstellung. |
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Mittwoch, 09. April 2003 Nach drei Tagen ruhiger Überfahrt landen wir das erste mal in Indien. Die geschäftige Stadt Chennai mit ihren knapp 6 Millionen Einwohner, das bunte Treiben in der Stadt mit seinen tausenden Tuck-Tucks und dem ewigen hupenden Taxi und PKW-Fahrern, die ewige Unruhe zwischen arm und reich. Aber außerhalb der Stadt laden einsame Buchten und Beachen zum spazieren gehen und staunen ein. |
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Donnerstag, 10. April 2003 Nach rd. 60 km Busfahrt in den Süden, entlang der Küste, landen wir mit dem Ausflug in Mahalipuram, dem einstigen Hafen des Pallava-Reiches, mit ihren einzigartigen Tempelanlagen, die zu den ältesten und schönsten Indiens zählen. In Handarbeit wurden die Felstempel und –skulpturen direkt aus dem Stein gehauen. Eindrucksvoll sind die 14 Tempel und 9 Tempelwagen, die von lebensgroßen, ebenfalls aus Stein gehauenen Elefanten, Stieren und Löwen bewacht werden.
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Freitag, 11. April 2003 |
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Samstag, 12. April 2003 |
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Sonntag, 13. April 2003 Um Cochin kennen zu lernen, bietet sich eine Bootstour mit einheimischen Booten durch die Lagunen und Kanäle rund um die Inseln und Landzungen an. Nahe der Backwaters fischen die Inder nach Chinesischem Vorbild mit zu Wasser gelassenen Netzen, die an einer Holzkonstruktion vertäut sind. Die Ausbeute läßt sich gleich an dem im hinteren Bereich angesiedelten Fischmarkt verkaufen. Große und kleine Fische gehen hier den Fischern ins Netz, frischer geht es kaum noch. In den Backwaters sind die Fischerboote zu sehen, die tagsüber und nachts in der Weite des Indischen Ozeans nach Fischen suchen. |
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Montag, 14. April 2003 |
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Dienstag, 15. April 2003 Mumbai (Bombay)/Indien Ca. 14 Millionen Menschen leben in Mumbai, eine Stadt in der sich die Menschenmassen nicht zählen lassen. Ein geschäftiges Durcheinander unterschiedlichster Religionen, einer Vielzahl von Rassen, Sprachen und Lebensbedingungen. Eine unwirkliche Stadt, in der Armut und Reichtum nahe beieinander liegt. Am Tor zu Indien, dem Gateway of Indien, einem 1924 zur Erinnerung an den Besuch von Georg V. und Queen Mary im Jahr 1911 erbauten Basaltbogen liegt das Hotel Taj Mahal, in dem der Betrachter in die Zeit des englischen Kolonialismus mit einer großen Portion modernem Leben geführt wird. Der prächtige Ballsaal zeugt noch von der Herrlichkeit des Britischen Reiches.
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Mittwoch, 16. April 2003 |
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Donnerstag, 17. April 2003 Auch wenn Karachi nicht mehr die Hauptstadt Pakistans ist, die Wirtschaftsmetropole Pakistans ist sie auf alle Fälle. Ein Staat, der sich durch die Religion und die Menschen deutlich von Indien absetzt. In Karachi fahren die wohl einzigartigsten Kleinbusse der Welt, ein farbenfrohes Spiel zwischen Phantasie und Umsetzung von Träumen. Moderne arabische Architektur wird in dieser Stadt gepaart mit den Einstellungen und das Leben des Islam. In den engen, überfüllten Gassen der Altstadt, wie auch in den breiten Verkehrsadern herrscht reges Treiben, ein immer andauerndes Glockengebimmel, Pfiffe, Hup- und Hufkonzerte übertönen das Geschrei der Lastenträger, den Stimmengewirren aus den Basaren und dem Gesang der Muezzins, die die islamische Bevölkerung zum Gebet auffordern.
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Freitag, 18. April 2003 (Karfreitag) |
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Samstag, 19. April 2003 Nicht das im arabischen Bereich so wertvolle Öl hat Fujairah reich gemacht. Es ist das kleinste der sieben Emirate, und zählt als einziges zu denen, die nicht am arabischen Golf liegen. Fujairah wird im Hinterland durch die zerklüftete Hajar-Bergkette von den anderen Emiraten getrennt. Agrarprodukte und Tourismus sind neben der Unterstützung der anderen Emirate die wesentlichen Einnahmequellen dieser Wüstenregion, die sich malerisch in das Wüstengelb und Berggrau landschaftlich einbettet. Der erste Eindruck von unbeschreiblichem Reichtum an Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Luxusgütern entsteht. |
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Sonntag, 20. April 2003 (Ostersonntag) |
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Montag, 21. April 2003 (Ostermontag) Am Creek haben wir die moderne und das alte der Stadt gemeinsam erblicken können. Vom Alten Suk zum Goldsuk sind wir mit dem Wassertaxi gefahren, und haben die Welt des Mittelalters und des 21. Jahrhunderts nebeneinander erlebt. Wir haben diese Stadt noch einen Tag erleben dürfen. Der Urlaub geht zu Ende, wahrlich - eine Reise zwischen arm und reich, zwischen schwarz und weiß, zwischen menschlichem Elend und beständigem Luxus, eine große Reise - unbeschreiblich. Man wird lange brauchen, um sie im Geiste zu verarbeiten.
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