Logbuch von Clive Stewart

Zauberhafte Inseln & Metropolen im fernen Osten
Max 122 vom 27.01. - 13.02.2004
Von Victoria/Seychellen bis Laem Chabang/Thailand

 

27.01.2004
Victoria/Seychellen

Neue Gäste sind angekommen und genießen noch einen Tag die Seychellen Insel Mahe. Einen Inselrundfahrt hat sich gelohnt, da die schönen Buchten nicht immer ausgeschildert sind und nur wenn man sich die Zeit nimmt und anhält, zurück geht und tatsächlich zum Meer runter läuft, nur dann wird man belohnt mit einer Bucht für sich allein. Knallblauer Himmel, Wasser (29°) ,Luft 29° und sanfte weiße Strände - dann vergisst man schnell die Zeit und ist in anderen Dimensionen. Die blau- und gelbgestreiften Fische scheinen neugierig zu sein, wer dort oben an der Wasseroberfläche treibt, aber lassen sich nicht streicheln. Egal, sie strahlen Gelassenheit und dies wirkt positiv auf uns.

 

28.01.2004
La Dique/Seychellen

Nochmals Seychellen, diesmal La Dique. Nach langer Wartezeit wegen der hohen Wellen sind wir dann doch noch an Land gekommen. Fahrräder standen uns zu Verfügung und wer schnell war, hat dann die ganze Insel in den Paar Stunden umkreist. Im Norden waren die weltbekannten "Kartoffel Steine" zu sehen. Granitblöcke, rundgeschliffen vom Wasser in Tausenden von Jahren. Das sind tolle Fotomotive und von wunderschönen Buchten konnten wir auch die Maxim Gorki auf Reede mal im Hintergrund knipsen.

 

29.01.2004
Auf See

Auf See haben wir schon viele Vögel neben dem Schiff fliegen sehen, es waren sogar fliegende Fische dabei. Heute hat uns im Maxim Theater der Ornithologe Sven Ackermann begeistert mit seinen Bildern von Vögeln aus aller Welt. Von drei Meter breiten Albatrossen bis zu kleinen zentimetergroßen Spatzen sehen wir alles Mögliche, wenn wir die Augen aufhalten. Oft hat Sven kranke Vögel gerettet und an Bord gepflegt, bis sie wieder zum fliegen konnten. Dies war fast alltäglich und wir sind dann gespannt, welche Art Vogel er diesmal präsentiert.

 

30.01.2004
Auf See

Heute überqueren wir den Äquator in nördlicher Richtung. Da gibt es natürlich ein großes Fest, bei dem Neptun die neuen Eindringlinge getauft hat mit seiner typischen Zeremonie. Gäste, die zum ersten Mal den Äquator überqueren, werden mit „teuflischer“ Hilfe gefangen und zu Neptun zur Untersuchung gebracht. Dann werden alle gründlich gereinigt mit dem Kielwasser der TS MaximGorki und bekommen nachher Ihre Urkunden mit „poseidonischen“ Namen klar und amtlich bescheinigt.

 

31.01.2004
Male/Malediven

Male, die Hauptstadt der Malediven hat ihre höchste Stelle mitten auf der Insel. Nachdem wir mit Tenderbooten an Land kamen, konnten wir zu Fuß problemlos dorthin klettern. Diese „markante“ Stelle ist nämlich nicht mehr als zwei Meter hoch! Also konnten wir ganz leicht die ganze Insel zu Fuß umrunden und haben uns gewundert, dass die Einwohner sich so viel Zeit und Mühe geben, Ihre Autos und Mofas zu polieren. Egal, wie alt das Vehikel war, es wurde poliert und geschmiert, bis es glänzt und dann scheint der Höhepunkt für die Inselbewohner eine Inselrundfahrt, wobei Sie selten schneller als 20 km fahren, denn sonst wäre das ganze Vergnügung zu schnell zu Ende!

 

01.02.2004
Auf See

Heute, wie an vielen Seetagen, hat Clive Stewart seinen Vortrag über Computer, Video und Fotographie im Captain's Club gehalten. Dort wurden alle Anwesenden über den Unterschied zwischen Tower und Laptop aufgeklärt, zwischen Windows und Mac-Welt und auch, wie es dazu kam, dass Microsoft zur größten Firma der Welt wurde. Dort konnte man erfahren, welche Möglichkeiten ein Computer bietet und wie man entweder viel Zeit in einen Computer steckt oder wie man viel Zeit damit gewinnt.

 

02.02.2004
Colombo/Sri Lanka

Colombo, Sri Lanka mit seinen wunderschönen alten kolonialen Altbauen ist unser Ziel heute. Bei strahlender Sonne haben wir die pulsierende Hauptstadt besucht, trotz vieler Army-Absperrungen ist es uns gelungen, in den paar Stunden dort viele glückliche Menschen kennen zu lernen und ganz günstig einzukaufen. Es gab Perlen, kostbare Steine, sogar Diamanten und jeder konnte sich eine Kleinigkeit leisten.

 

03.02.2004
Auf See

Ein Seetag, an dem wir den spiegelglatten indischen Ozean bewundern konnten. Fliegende Fische und sogar Delphine wurden von aufmerksamen Gästen gesichtet. Abends hatten wir dann das  'Gala-Buffet', wo für den Feinschmecker norwegischer Lachs, Kaviar, kanadischer Hummer und süße Leckereien aus aller Welt in einer wunderschönen Präsentation von der fleißigen  russischen Mannschaft aufgestellt wurde. Glücklicherweise dürften wir vorher ein paar Schnappschlüsse knipsen, bevor das ganze eröffnet wurde.

 

04.02.2004
Auf See

Wer nicht weiß, wer Chris (Crazy) ist, hat heute die Gelegenheit, es zu erfahren. Wir waren im Musiksalon alle begeistert von der Show, die uns präsentiert wurde. Chris war nicht nur die alte Dame, die uns auf der Buhne Musikstücke präsentierte und Chris ziemlich ähnlich sah und dann noch die reizende Starfrau in glitzernder Mode, blond, schlank und Marylin Monroe nicht unähnlich. Es gab viele Gesichter von Chris und alle waren sehr unterhaltsam, witzig und auch liebevoll. Leider konnten wir nie den wirklichen "Chris" sehen, denn Chris kann sich als alles vorstellen und wir wissen nie, wer er wirklich ist.

 

05.02.2004
Phuket/Thailand

Phuket ist ein Ort in Thailand, fast eine Insel, aber voller Attraktionen. Wir haben Tempel besucht, Mönche in orangener Kleidung gesehen, dann Strände, einige menschenleer, andere voller Urlauber aus aller Welt. Es gab eine Menge Läden, wo wir selber sehr günstig Kleidung, Perlen, Ringe, Uhren usw. kaufen konnten. Es war etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel dabei. Der eine kaufte direkt endlich seine erste Digital-Kamera, der andere traut sich einen vielfarbiges Kleid zu holen, die Preise waren so unschlagbar, es gab keinen, der mit leeren Händen zurück zum Schiff gekommen ist.

 

06.02.2004
Georgetown/Penang/Malaysia

Unser heutiger Landgang war in Georgetown (Penang) in Malaysia. Wie man schon am Namen hört, eine ehemalige britischen Kolonie und an allen Ecken waren noch Spuren zu sehen, in der Architektur, in der Sprache (fast alle sprachen englisch) nur beim Essen kaum. Heute haben wir sehr schöne alte Reihen Häuser, teilweise restauriert neben riesigen Hochhäusern. Alt neben neu. In den Einkaufzentren gab’s eine Vielfalt von Angeboten, auf vielen Etagen und immer mit Musik aus jeder Ecke und durcheinander, trotz des Chaos fanden alle sich zurecht.

 

07.02.2004
Port Kelang/Malaysia

Der zweite Aufenthalt in Malaysia war in Port Kelang, einem sehr ruhigen Hafen, wo der Fischmarkt gut sein soll. Die meisten von uns sind sofort weiter gefahren, um den Tag in Kuala Lumpur zu verbringen. Dort ist das größte Hochhaus der Welt zu sehen und diese Doppeltürme in prächtiger Architektur sind aber nur für malaysische Beamte zu betreten. Daher blieb uns der Blick von oben vorenthalten, aber trotzdem wird das  Foto von diesem Monsterbau sicherlich einige zuhause sehr beeindrucken.

 

08.02.2004
Singapur

Singapur ist eine der wichtigsten Metropolen des Ostens, wie immer heiß und gleichzeitig cool. Mit Lufttemperaturen fast nie unter 30° sind wir in der coolen klimatisierten MRT (U-Bahn) gefahren, in null komma nichts von einer Seite der Stadt zum anderen. Von Chinatown nach "Little India" in Singapur haben wir Menschen aus ganz Asien gesehen, alle arbeiten fleißig und reibungslos zusammen. Die Stadt ist Nummer Eins, wenn es um Effizienz geht. Es ist sauber, schnell und sehr bequem und überschaubar für jeden. Obwohl Sonntag war, fanden wir alle Läden schon früh geöffnet und nicht nur zum schauen!

 

09.02.2004
Tioman/Malaysia

Der Insel heute hieß Tioman und gehört zu Malaysia und viele von uns haben die Gelegenheit wahrgenommen und sind ins Meer gesprungen, um 28° warmes Wasser zu testen – Ergebnis: salzig, aber sauber. Die hohen Berge bieten sich zum fotografieren an, aber hoch klettern wollte in der Hitze keiner. Fast immer umhüllt von Wolken, nur manchmal von einem Sonnenstrahl gestreift waren die Wälder, die bis zum Spitze wachsen, idyllisch und auch romantisch. Aber in den Sümpfen lauerten kleine Kaimane, die angeblich nicht gefährlich waren, keiner von uns wollte das ausprobieren.

 

10.02.2004
Auf See

Auch heute, wie an jedem Abend, bieten uns unsere einfallsreichen Köche Leckereien in der Galerie vor dem Musiksalon. Wir hatten Lachs, internationalen Käse Kuchen und kleine Häppchen, wir ließen daher, wie im Tagesprogramm empfohlen, unser Diät-Programm zuhause liegen und probierten eins nach dem anderen. Lecker, lecker, lecker, schade das es so lecker ist - es war aber dafür das letzte Angebot für diesen Seetag und wir konnten es uns einfach nicht entgehen lassen!

 

11.02.2004
Kampong Som/Kambodscha

SHV ist, wie jeder, der heute dort war, weiß, die Abkürzung für den Ort Kampong Som oder Sihanoukville in Kambodscha. Diese 185.000 Einwohner-Stadt ist um eine Halbinsel gezogen und bietet Motorräder für  $3 am Tag, aber da die Strassen nicht ganz so glatt waren wie in Singapur, sind nicht viele von uns von dem Angebot begeistert. Trotzdem haben einige von uns eine Rundfahrt gemacht, per Bus oder Taxi und haben einen Eindruck bekommen, wie die Menschen hier dem Leben trotz einer wechselvollen Vergangenheit etwas Positives abgewinnen und immer wieder ein richtig freundliches ehrliches Lachen zeigen können.

 

12.02.2004
Laem Chabang/Thailand

Thailand heißt das Land, Laem Chabang heißt der Hafen und Pattaya oder Bangkok waren die Orte, wo die meisten von uns den Tag verbracht haben. Pattaya Beach ist ein unheimlich langer Strand, wo Hotels und Läden sich einer neben dem anderen zusammen quetschen, um uns das Leben schöner zu machen. Dort gab es ziemlich alles, was man sich vorstellen konnte, legal oder illegal - hier wird fast jede Nachfrage befriedigt. Tempel für jeden Geschmack, die schöne Erinnerung kann man nicht verlieren. Genau wir die Erinnerung an zwei wunderschöne Etappen an Bord der Maxim Gorki.

 

 

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