Logbuch von Horst Malende

Japan - Mikronesien - Hawaii - Kalifornien - Mexiko
Max 126: 01. März 2004 bis 29. März 2004
Von Osaka/Japan bis Ensenada/Mexiko

 

4. März - Tokio

Für eine Gruppe von etwa 30 Passagieren begann die Kreuzfahrt in Tokio. Ankunft in Tokio war allerdings bereits einen Tag vor der Einschiffung mit Unterbringung in einem guten Hotel in der Stadt. Die eingeschlossenen Leistungen wie eine Lichterfahrt am Abend und Abendessen in einem typischen japanischen Restaurant sowie eine Stadtrundfahrt am nächsten Morgen gaben einen guten Eindruck vom Leben in dieser großen Metropole mit ihren Sehenswürdigkeiten.

Schüler feiern den Schulabschluss

Abendessen in einem typisch japanischen Restaurant

 

5. März – Tokio

Am Morgen hatten die Passagiere noch einmal Gelegenheit zu einer Stadtrundfahrt bevor die Maxim Gorki um 12 Uhr den Hafen verließ und nach Passieren der 2 Kilometer langen Rainbow Bridge das offene Meer erreichte. Obwohl das Wetter gut war, die Temperaturen aber nur bei etwa 7° lagen, fand das Bingo am Nachmittag reges Interesse. Das Solo unseres Conferenciers und Bauchredners Jan Mattheis am Abend mit seinen witzigen Gags und ausgefallenen Ideen begeisterte das Publikum und ließ einen ereignis­reichen Tag humorvoll ausklingen.

Haupteingang zum Kaiserpalast

Die Maxim Gorki hat die Rainbow Bridge passiert und nimmt Kurs aufs offenen Meer

 

6. März – Auf See

Heute war der erste Seetag dieses Reiseabschnitts voller Angebote zur Unterhaltung; ob Gymnastik, Computerseminar, Malen oder Vorträge, das Zubereiten von Quarkknödeln oder das Mixen exotischer Cocktails, für jeden war etwas dabei. Wer sich langweilte, war selbst schuld. Unser Tanzpaar Sybille und Edwin Rösel zeigten an diesem Abend eine „Tanzgeschichte der Goldenen 20-er“ - eine getanzte Dokumentation dieser Zeit, ergänzt durch passende Filmausschnitte; eine nette Idee, die Pausen zum Kostüm­wechsel unterhaltend zu gestalten.

Unsere Konditormeisterin Heide-Marie weihte die Teilnehmer in das süße Geheimnis der Zubereitung von Quarkknödeln ein

Soloabend unseres Tanzpaares Sybille und Edwin Rösel

 

7. März – Auf See

Der Sonntag begann heute mit dem ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrer Drosihn. Nach 36 Stunden Fahrt in Richtung Südsee sind die Temperaturen inzwischen auf angenehme 24° gestiegen. Die Pullover können nun vorerst weggepackt werden. Der Frühschoppen im Freien an der Neptun Bar mit Musik zum Schunkeln und einem Grillbuffet fand dann auch reichlich Zuspruch. Malkurs und Computerseminar wurden weitergeführt und am Nachmittag führte Bordpfarrer Horst Drosihn in einem Vortrag in „Die Religionen Japans“ ein.

Frühschoppen mit Grillbuffet an der Neptun Bar

 

 8. März – Saipan (Marianen)

Wo zum Teufel liegt Saipan? Nun, diese Frage können jetzt alle Teilnehmer dieser Reise beantworten. Am Nachmittag legte die Maxim Gorki auf der Insel Saipan an und nach Freigabe des Schiffes durch die Coast Guard konnten die privaten Landgänge beginnen. Zur Fahrt in die nächste Stadt standen Busse bereit, man konnte auch nach einem Fußmarsch von 30 Minuten dorthin gelangen, vorbei an tropischer Vegetation. Man war dann überrascht in Garapan einen Ort mit Galerien, vielen Geschäften und einer Shopping Mall vorzufinden. Der Grund wurde bald klar: Saipan war von japanischen Touristen „besetzt“, die nur eines im Sinn hatten – Shop until you drop – Einkaufen bis zum Umfallen.

Wassersport an einer Südseeinsel

Denkmal der Amerikaner für ihre gefallenen Soldaten

 

9. März – Guam

Heute hieß es zeitig aufstehen. Die Maxim Gorki legte bereits um 7 Uhr im Hafen von Apra an und entsprechend früh begannen die angebotenen Ausflüge – Guam Rundfahrt oder Inarajan/Chamorro-Dorf. Die Chamorros sind die Eingeborenen-Bevölkerung von Guam und stellten in einem ihrer Dörfer ihre Lebensart und handwerklichen Fertigkeiten vor. Ausblicke auf palmengesäumte Buchten mit blauem Wasser und die tropische Vegetation gaben einen Eindruck vom Aussehen der südlichsten und größten Insel der Marianen.

Nach einem stimmungsvollen Candle Light Dinner am Abend präsentierte Barbara Haider einen bunten Reigen populärer Lieder und bekannter Operettenmelodien unter dem Motto „Von Wien bis Budapest“. Das  herrliche Dessert- und Käsebuffet vor Mitternacht rundete einen ereignisreichen Tag ab.

Demonstration der Seilherstellung in dem Chamorro-Dorf Inarajan

Die Flagge Guams mit einem tropischen Emblem in der Mitte und dem Schriftzug Guam

 

10. März – Auf See

Mit Windstärke 7 wehte heute eine steife Brise. Das Schiff hält sich gut, und damit auch die Seekrankheit in Grenzen. Zahlreiche Veranstaltungen wie „Malen und Gestalten“, Vorträge, Anregungen zum Gemüseschnitzen und das Anfertigen von Marzipan-Figürchen, sowie das Computer-Seminar am Nachmittag, gefolgt vom beliebten Bingo-Spiel ließen keine Langeweile aufkommen. Am Abend nahmen uns alle Künstler mit auf eine Reise „Rund um die ganze Welt“.

Anleitung zum Gemüseschnitzen durch unseren philippinischen Küchenartisten Juan. 

 

11. März- Auf See

Die See will und will sich nicht beruhigen. Doch mit den ausgefahrenen Stabilisatoren fährt das Schiff recht ruhig. Dazu kommt ein kräftiger Wind, der die Wärme nicht so spüren lässt. Entsprechend groß ist die Gefahr, sich einen Sonnenbrand zu holen. Die Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen wird heute mit einem Frühschoppen mit Nürnberger Würstchen und Sauerkraut überbrückt. Am Nachmittag geht es in die zweite Runde des Skatturniers und im Computerseminar vermittelt Horst Malende wie man mit Word 2002 Professionelles ohne Anstrengung zuwege bringt. Im heute eingerichteten „Weinstüberl“ kann man aus ausgewählten Weinen ein Glas bei Kerzenschein und Käsehäppchen genießen.

Ein Glas Wein zum Genießen bei Kerzenschein und Käsehäppchen

Sonnenuntergang über dem Pazifik 

 

12. März- Auf See

Ein kurzer Schauer schreckt die Passagiere am Morgen von ihren Liegen. Dann ist das Wetter aber auch gleich wieder schön und bietet Gelegenheit zum Entspannen bis zum Vortrag von Klaus Kiesewetter im Maxim-Theater über „Spitzbergen und Eisbären“, der großes Interesse findet. Auch Ruth Kötter hat wieder ihre „Fangemeinde“ um sich versammelt und informiert über „Rhetorik für alle Gelegenheiten – wer nicht handelt wird behandelt!“. Um festliche Tafeldekoration dreht es sich bei unserem Maitre D’Hotel mit Anregungen für einen schön gedeckten und dekorierten Tisch. Das Bingo mit Claudia und Helmut nach dem Kaffeetrinken ist ein Muss und am Abend fand ein Quiz statt, dessen Fragen von den Künstlern durch Tanz, Gesang oder Pantomime dargestellt wurden.

Claudia und Helmut beim täglichen Bingo 

 

13. März- Uliga/Marshall-Inseln, Auf See

Neptun meinte es nicht gut mit uns; bei Seestärke 6 und Windstärke 8 und ausgefahrenen Stabilisatoren musste die Maxim Gorki die Geschwindigkeit soweit reduzieren, dass wir erst bei Dunkelheit die Marshall-Insel erreicht hätten. Dies hätte jedoch wenig Sinn gemacht, und so hat die Reiseleitung entschieden, sofort unser nächstes Ziel, die Hawaii-Inseln anzusteuern, um dort pünklich anlegen zu können. Damit war Zeit, die begonnenen Aktivitäten weiter fortzusetzen, z.B. beim Konzentrations- und Gedächtnistraining mit Ruth Kötter, an der Flaggenkunde teilzunehmen oder mit Susi lustige Türschilder aus Salzteig herzustellen. Mit „Kirmes & Bazar“ am Abend auf dem Promenadendeck wurde für Spiel und Spaß gesorgt und die Läden in der Einkaufsgalerie boten mit reduzierten Preisen Gelegenheiten für Schnäppchenjäger.

Einarmiger Bandit mit dem Ballett „Dance Magic“

Putten mit Helmut 

 

14. März – Auf See

Der Tag begann wieder mit Qi Gong und dem ökumenischen Sonntagsgottesdienst. Da wir bald in die Gewässer kommen, in denen Wale ihren Nachwuchs bekommen, war das Interesse an dem Vortrag von Klaus Kiesewetter „Wale – Giganten der Meere“ groß. Auch der Malkurs mit Margitta Hildebrandt „Farben und Papier & Malen und Gestalten“ wurde fortgesetzt. Die obligatorische Brückenführung stand ebenfalls auf dem Programm und durfte auf keinen Fall versäumt werden.

Wer hat schon einmal Gelegenheit, das Schiff aus der Sicht des Kapitäns zu sehen? Mit einem bunten Strauß beliebter Melodien hat uns dann am Abend wieder Barbara Haider in ihren Bann gezogen.

Ein weiblicher Offizier erklärt die Technik auf der Brücke

Blick von der Brücke

 

15. März – Auf See

Das Wetter ist beständig – hoher Wellengang und Wind Stärke 8. Keiner der erfahrenen Kreuzfahrer hat je so schwere See über einen so langen Zeitraum erlebt. Aber der Himmel ist blau und in windgeschützten Bereichen lässt es sich bei angenehmen 28° gut aushalten. Auch der Frühschoppen mit Leberkäs & Kartoffelsalat an der Neptun Bar findet wieder guten Anklang. Im Computerseminar werden die Fotos von Guam in einer Diashow zusammengefasst und mit passender Musik synchronisiert. Und dann wirft auch schon der kulinarische Höhepunkt dieser Reise seine Schatten voraus – das Gala-Buffet am Abend. Kurz vor Beginn werden die Restaurants freigegeben, damit die künstlerische Gestaltung in Fotos und Videos festgehalten werden kann. Den Abend rundet der Gala-Show-Express ab, in dem die Künstler einen Unterhaltungscocktail aus Musik, Gesang und Comedy präsentierten.

Musikkapelle aus gebratenen Hähnchen

Ein Kunstwerk der Köche

 

16. März – Auf See

Heute hat der Wind noch auf Stärke 9 zugelegt. Dies tut der Stimmung aber keinen Abbruch. Auch weiterhin lässt es sich im Windschatten der Aufbauten gut aushalten. Die Uhren werden mittags wieder einmal um 1 Stunde vorgestellt, was den Mittagsschlaf etwas verkürzt. Die „Russische Teestunde“ macht wieder munter. Leckere Spezialitäten aus Russland, begleitet von russischer Musik, locken in den Musiksalon und die Rossia Lounge. Am Abend werden „Russischer Abend“ und die „Crazy Show“ – eine Show der Reiseleitung - wegen ihrer großen Beliebtheit für jeweils die Hälfte der Passagiere aufgeführt. Morgen darf die andere Hälfte das Versäumte nachholen.

Der Kreuzfahrtdirektor als Heino

Helmut und „Die Krawane zieht weiter, der Sultan hat Durst“ 

 

16. März – Auf See

Nein, dies ist kein Schreibfehler. Wir dürfen nach Überquerung der Datumsgrenze heute Nacht diesen Tag noch einmal erleben. Bisher waren wir 12 Stunden deutscher Zeit voraus, jetzt liegen wir 11 Stunden zurück. Wir fiebern jetzt schon dem Höhepunkt der Reise, Hawaii entgegen. Aber vorher gilt es noch diesen Tag zu nutzen. Ruth Kötter führt ihre Vorträge weiter mit den Techniken des zielorientierten Argumentierens im täglichen Leben und Margitta Hildebrandt leitet den Malkurs heute unter dem Thema „Unser Schiff ins Bild gesetzt.“ In Vorbereitung eigener Festlichkeiten gibt unsere Chef Konditorin Heide-Marie Tipps für „kleine Dekorationen für festliche Anlässe“. Am Nachmittag hält unser Bordpfarrer Horst Drosihn einen Vortrag über das gesellschaftliche Phänomen „Religion“ und im Tanzkurs mit Sybille und Edwin werden die Teilnehmer immer perfekter. Am Abend darf jetzt die jeweils andere Hälfte der Passagiere den Russischen Abend bzw. die Crazy Show der Reiseleitung besuchen.

Unsere Chef Konditorin beim schreiben mit Schokolade

Eine Stewardess trägt russische Lieder vor

 

17. März – Honolulu/Hawaii

Endlich ist es soweit. Die Hawaii-Insel Oahu kommt in Sicht und unser Schiff legt am Kai, unmittelbar im Zentrum Honolulus an. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß nach Downtown mit dem Iolani Palace, dem einzigen Schloss auf amerikanischem Boden. Der Rest des Tages steht zum privaten Landgang zur Verfügung, der für eine Besichtigung der historischen Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe des Schiffes, zu Einkäufen in der großen Ala Moana Shopping Mall oder zu einem Bummel durch Waikiki genutzt werden kann.

Blick auf die Maxim Gorki und Downtown Honolulu vom Aloha Tower

 

18. März – Honolulu/Hawaii

Heute hatten wir noch den ganzen Tag auf Oahu zur Verfügung, um an den Ausflügen zum Beispiel der Oahu Inseltour teilzunehmen oder nach eigenem Gutdünken den Tag zu gestalten. Es war ein wunderschöner Tag in einer malerischen Landschaft. Am Abend trat im Musiksalon die hawaiianische Hula Tanzgruppe „Hula halau o’Kahalepuna“ auf, die sehr professionell Hulatänze aus mehreren Zeitepochen aufgeführt hat.

Der Sunset Beach, an dem die Weltmeisterschaften im Wellenreiten ausgetragen werden

Hulashow im Musiksalon der TS Maxim Gorki

 

 

19. März – Nawiliwili/Kaua’i

Bereits um 8 Uhr erreichen wir die nächste Insel der Hawaii-Gruppe – Kaua’i, die Garteninsel. Ausflüge sind zu den landschaftlichen Sehenswürdigkeiten angeboten, wozu besonders der Waimea Canyon gehört, der bis zu 1100 Meter tief in die Erde eingeschnitten ist. Hubschrauberflüge werden ebenfalls angeboten, die auch zu denjenigen landschaftlich reizvollen Punkten führen, die in der stark zerklüfteten Landschaft unzugänglich sind. Am Abend gaben das Gesangsduo Marion und Michael Lindt ihren Soloabend mit unvergesslichen und weltbekannten Liedern.

Sonnenuntergang über Kaua’i beim Auslaufen aus dem Hafen von Nawiliwili 

 

20. März – Lahaina/Maui

Auch heute haben wir wieder gegen 8 Uhr unser Ziel, die Insel Maui, erreicht und vor der ehemaligen Walfängerstadt Lahaina geankert. Bereits kurz darauf begann das Ausbooten der Teilnehmer an dem Ganztagesausflug „Haleakala Krater-Tour, einer der schönsten Ausflüge auf dieser Insel. Auch mit der Inseltour Iao-Valley wurde eine landschaftlich sehr eindrucksvolle Seite der Insel vorgestellt. Die privat an Land gehenden Passagiere hatten natürlich die Möglichkeit, das im historischen Stil erhaltene Lahaina mit seinen vielen Geschäften zu erkunden, den Tag am herrlichen Sandstrand von Ka’anapali zu verbringen oder eine „Whale Watching“ Tour zu machen, wobei viele das Glück hatten, Buckelwale aus nächster Nähe zu sehen. Nach einem schönen Sonnenuntergang hat die Maxim Gorki wieder die Anker gelichtet, um unser nächstes Ziel pünktlich zu erreichen.

Eine der vielen Ladenzeilen in dem historischen Ortskern von Lahaina

Eine ganze Familie hat Platz in einer Hängematte am Strand von Ka’anapali

 

21. März – Hilo/Big Island/Hawaii

Heute ging es schon früh los. Um 7 Uhr lagen wir vor Anker im Hafen von Hilo. Da uns nur der Vormittag zur Verfügung stand, begannen die Ausflüge auch unverzüglich. Besonders attraktiv war die Vulkan-Tour zu dem noch aktiven Vulkan Kilauea oder ein Helikopterflug über den Vulkan, bei dem man die flüssige Lava von oben sehen konnte. Passagiere, die gut in Form waren, haben auch die 2 Kilometer nach Hilo zu Fuß zurückgelegt. Allerdings war Hilo an diesem Sonntagvormittag wie ausgestorben, bis auf einen „International Marathon“, der gerade ausgetragen wurde. Um 13 Uhr verließen wir wieder den Hafen von Hilo, um Kurs auf unser letztes Ziel in den USA – San Francisco – zu nehmen.

Filmtheater im Jugendstil an der Kamehameha Ave. in Hilo

Sonntagsmarkt für Orchideen und andere exotische Blumen

 

22. März – Auf See

Bewölkter Himmel und Windstärke 7 - wir sind eben schon wieder eine Tagesreise von den Hawaii-Inseln entfernt. Das Wetter tut aber der Stimmung keinen Abbruch. Beim Frühschoppen mit Weißwurst und Brezeln und zünftiger Musik von unserer Bordband Kalinka schlugen die Wellen hoch. Daneben wurden die Vorträge, Kurse und Seminare weitergeführt. Im Computerseminar fand heute der Zugang zum und das Surfen im Internet großes Interesse. Einen glanzvollen Höhepunkt bildete der Soloabend unseres quirligen Showballets „Dance Magic“.

Frühschoppen mit Weißwürsten und Brezeln

Eine der Damen der Tanzgruppe Dance Magic bei ihrem Auftritt

 

23. März – Auf See

Die See ist ruhiger geworden, der Wind hat nachgelassen und die Sonnenanbeter kommen wieder zu ihrem Recht. Der Tag beginnt wie an jedem Seetag mit Qi Gong mit Helmut, gefolgt von einem Vortrag von Klaus Kiesewetter über die ersten Überwinterungen in der Antarktis. Auch bei Margitta Hildebrandt konnte man seine künstlerischen Talente weiter vervollkommnen bei „Farben und Papier & Malen und Gestalten“. Anschließend konnte man mit „Gehirn Jogging“ mit Ruth Kötter etwas für seine derzeitige und künftige geistige Beweglichkeit tun. Auch der Nachmittag bot mit den zahlreichen Angeboten viel Abwechslung. Viel Beifall fand am Abend Barbara Haider mit einen Melodienreigen von „Moderner Operette bis zum Musical“.

Farben und Papier & Malen und Gestalten bei Margitta Hildebrandt

Barbara Haider singt Highlights aus „Moderner Operette bis zum Musical“

 

24. März – Auf See

Es ist ein ruhiger Tag auf See; die Temperaturen sinken zwar täglich, je weiter wir nach Norden kommen, aber mit mehr als 20° ist es an Deck immer noch angenehm, zumal die Sonne scheint. Das Computerseminar findet heute seinen Abschluss mit dem Erstellen einer eigenen Homepage und Pfarrer Drosihn berichtet von „den schwersten Stunden der Maxim im Eismeer“ und der Rettungsaktion der Passagiere vor 15 Jahren. Ein schöner und warmer Spätnachmittag lädt dazu ein, am Heck zu sitzen, zu lesen, zu träumen oder an der Neptun Bar einen Drink zu sich zu nehmen. Der Abend stand schon im Zeichen der bevorstehenden Ankunft in den USA. Die Künstler luden ein zu einer musikalischen Reise durch „Die unendliche Weite Amerikas“.

Marion und Michael singen Gospel am Amerikanischen Abend

Ein Sketch mit Jan (Conferencier, Magier) und Bulipp (Pantomime)

 

25. März – Auf See

Heute war der Tag der Passagiere. Der Maxim-Chor kam zu seiner letzten Probe zusammen und auch die Teilnehmer am Tanzkurs bekamen den letzten Schliff vor ihrem Auftritt. Für alle Teilnehmer des Cabaret-Abends fand die Gereralprobe unter Leitung von Thomas statt. Am Nachmittag wurde feierlich die Gemälde-Ausstellung auf dem Promenadendeck eröffnet mit Bildern der Teilnehmer des Malkurses von Margitta Hildebrandt. Und dann war es soweit. Der Cabaret-Abend fand statt, gestaltet von den Passagieren selbst mit dem Maxim-Chor und lustigen Sketchen und Parodien, wobei auch die Liegen-Reservierungs-Gewohnheiten einiger Passagiere aufs Korn genommen wurden. Es war ein gelungener Abend im vollbesetzten Musiksalon.

Ausstellung der Bilder, die im Malkurs auf dieser Reise von den Passagieren erstellt wurden.

Auftritt des Maxim-Chors am Cabaret-Abend mit Bora Bora …

Sketch einer frischgebackenen Lotto-Millionärin

 

26. März – San Francisco/USA

Um 11.45 Uhr unterqueren wir die Golden Gate Bridge, das Wahrzeichen von San Francisco, und legen wenig später nach Passieren der Sträflingsinsel Alcatraz am Pier 35 an. Damit liegt die TS Maxim Gorki sehr zentral und nur wenige Gehminuten vom Fishermen’s Wharf mit seinen vielen Geschäften und Restaurants entfernt. Am Nachmittag beginnt die 1½ Tage Überlandtour zum Yosemite National Park und der Halbtagesausflug „Stadtrundfahrt“. Für die privat an Land gehenden Passagiere bieten sich viele Möglichkeiten die Stadt zu erobern, zum Beispiel mit der berühmten Cable Car, die ganz in der Nähe unserer Anlegestelle ihre Endstation hatte.

Die Cable Car wird per Hand auf einer Plattform gewendet

Chinatown in San Francisco ist die größte chinesische Ansiedlung außerhalb Chinas

 

27. März – San Francisco/USA

Heute steht uns der Tag bis 18 Uhr zur freien Verfügung. Ausflüge zu den Muirwoods, einem Wald mit Mammutbäumen, und nach Sausalito werden ebenfalls angeboten. Es ist ein herrlicher Tag mit blauem Himmel und Sonnenschein, der auch zu einem Spaziergang im schönen Golden Gate Park einlädt. Bei Sonnenuntergang verlässt die Maxim Gorki wieder den Hafen von San Francisco, um Kurs auf unser letztes Ziel Ensenada zu nehmen. Am Abend überrascht uns das Phoenix Reiseteam mit einer Gesangs- (Playback) und Tanzaufführung in Form eines Musicals, das viel Anklang findet.

Die TS Maxim Gorki nimmt Abschied von San Francisco

Passieren der Golden Gate Bridge bei Sonnenuntergang

 

28. März – Auf See

Unser letzter Tag auf See; jetzt heißt es der Bräune noch den letzten Schliff zu geben, bevor es an das Packen der Koffer geht. Der Abschiedsfrühschoppen mit unserer Bordband Kalinka läd noch einmal bei Kassler & Sauerkraut zum Schunkeln und Mitsingen ein. Die Tee- und Kaffeestunde unter dem Motto „Wiener Kaffeehaus“ stimmt dann schon auf den Abend ein mit dem Abschiedscocktail des Kapitäns und dem anschließenden festlichen Kapitänsdinner. Am Abend verabschieden sich die Künstler in einer gemeinsamen Vorstellung von ihrem Publikum. Für diejenigen, die noch nicht ins Bett finden, legt DJ Harald noch bis zum Morgengrauen im Captain’s Club eine flotte Platte auf.

Frühschoppen an der Neptun Bar

Jan mit seinem Erpel

 

29. März – Ensenada

Pünktlich macht die Maxim Gorki im Hafen von Ensenada fest. Während die weiterreisenden Passagiere ihre Ausflüge beginnen, heißt es für die Mehrzahl von uns Abschied nehmen. Nach 1½

Stunden Busfahrt erreichen wir den Flughafen in Tijuana, von wo wir mit LTU in Richtung Heimat starten. Damit endet eine schöne und ereignisreiche Reise, die uns mit Flugzeug und Schiff einmal um den Erdball geführt hat.

 

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