15. April 2004
Nassau/Bahamas
Aus allen Teilen Deutschlands
und sogar darüber hinaus sind sie gekommen: Rund 400 Gäste der TS Maxim
Gorki treffen sich in Frankfurt am Flughafen voller Vorfreude auf die
dreiwöchige Kreuzfahrt „Amerikas Ostküste und die Azoren“. Neugierig schaut
man links und rechts, ob man vielleicht alte Bekannte wieder trifft. Von der
Maxim trennen uns jetzt nur noch gute neun Stunden Flug. Und tatsächlich
gehen die auch noch rum und wir kommen mit nur einem kleinen bisschen
Verspätung in Nassau auf den Bahamas an. So gegen 15.00 Uhr sind wir dann
endlich an Bord, wo Cruisedirektor Klaus Gruschka alle Gäste herzlich
willkommen heißt. Jetzt das letzte bisschen Stress, die Kabine ist schnell
gefunden und der Platz im Restaurant will auch noch schnell reserviert
werden. Auf das Gepäck warten wir gar nicht erst, draußen wartet strahlender
Sonnenschein, der uns daheim in letzter Zeit nicht so besonders verwöhnt
hat. Und so bummeln wir ein wenig durch Nassau, erleben noch einige Stände
auf dem Strawmarket und sind uns einig, dass so eine gelungene Kreuzfahrt
beginnt. Um 21.30 Uhr ist dann der letzte Einschiffungstermin, denn um 22.00
Uhr geht die Reise weiter. Eigentlich müsste uns die Zeitverschiebung von
immerhin sechs Stunden völlig ermattet in die Betten fallen lassen, doch wir
drehen noch einmal eine Runde übers ganze Schiff, um uns zu vergewissern,
dass noch alles da ist, wo es hingehört. Und tatsächlich, jetzt wissen wir,
was Klaus mit „willkommen zu Hause“ gemeint hat.
16. April 2004
Freeport/Bahamas
Schlag auf Schlag geht es
gleich weiter mit dem zweiten Hafen auf den Bahamas: Pünktlich um 8.00 Uhr
macht die Maxim in Freeport fest. Hier gibt es keine organisierten Ausflüge,
hier heißt es, den Ort auf eigene Faust zu erkunden – was nach kurzer
Taxifahrt sehr einfach möglich ist. Das Wetter ist so, wie es auf den
Bahamas zu erwarten ist, sonnig und warm. Um 16.30 Uhr heißt es dann, wieder
auf der Maxim zu sein, denn für alle neu an Bord angekommenen Passagiere
steht nun der Übungsalarm auf dem Plan, der wie immer wie am Schnürchen
abläuft. A pro pos „Schnürchen“: Alles Weitere läuft ebenfalls gekonnt
professionell ab. Um 19.15 Uhr beim Begrüßungscocktail im Musiksalon stellen
sich die Offiziere, der Kapitän und die PHOENIX-Reiseleitung vor, beim
Kapitäns-Dinner zeigt sich die Küche von ihrer besten Seite, bei der
Willkommensshow hinterlassen die Künstler ihre Visitenkarten.
17. April 2004
Port Canaveral/Florida
Nach nur 160 Seemeilen
erreicht die Maxim um 6.00 Uhr morgens Port Canaveral, Florida USA. Die
meisten Gäste nehmen an einem der zahlreichen Ausflüge teil, z.B. in
Disney`s Magic Kingdom, ins E.P.C.O.T.-Center, nach Sea-World oder ins
Kennedy Space Center. Wer auf eigene Faust herumstromern möchte, kann dies
am nahegelegenen Strand ausgiebig tun und hierbei die amerikanischen
Studenten bei ihrer Lieblingsbeschäftigung – der Spring-Break – z.B. am
Cocoa-Beach beobachten.
18. April 2004
Charleston/South Carolina
Endlich mal Ausschlafen!!
Heute erreichen wie den sagenumwobenen Süden der USA. Die Maxim macht vor
der Südstaatenperle Charleston fest. Neben der Erkundung dieser
wunderschönen Stadt per pedes kann man dies auch sehr stilvoll – fast wie im
Winde verweht – per Pferdekutsche tun. Da heute Sonntag ist, bietet sich die
einmalige Gelegenheit einen interessanten Kunsthandwerkermarkt zu besuchen.
Eine Sünde wert ist auf jeden Fall der Besuch in der Savannah Candy Kitchen
– hier kann man alle Waren vor dem eventuellen Erwerb kostenlos probieren.
Um 19.30 Uhr verabschiedet sich die Maxim von Charleston und abends laden
Dixon und Heidi zu einem „Abend voller Wunder“ in den Musiksalon.
19. April 2004
Auf See
Endlich kommen wir
dazu, unsere Koffer richtig auszupacken und ,mal tief Seeluft zu holen.
Heute ist der erste Seetag! Das heißt es gibt ganz viel Programm an Bord: Qi
Gong, Gottesdienst, Autogenes Training, Brückenführung, Frühschoppen,
Video-Kurs, Russisch-Unterricht, Bingo und ein wissenschaftlicher Vortrag
über die Gestirne sind nur wenige der Programmpunkte. Abends lauschen wir
Barbara Carter beim „Hohen C auf hoher See“.
20. April 2004
Wilmington/Delaware
Und schon wieder 580
Seemeilen hinter uns gebracht! Heute liegen wir einen langen Tag in
Wilmington, Delaware. Die Stadt selbst hat nicht viel zu bieten, ist aber
idealer Ausgangspunkt für Exkursionen nach Washington, D.C. oder
Philadelphia. Auch ein Besuch bei den Amish-People in Lancaster County lohnt
sich auf jeden Fall. So sind fast alle Gäste unterwegs, sei es mit einem
organisierten Ausflug, sei es privat. Um 19.30 Uhr sind alle Gäste wieder an
Bord und erholen sich bei einem - wie immer hervorragenden – Abendessen.
Das Show-Programm bestreitet heute Gerhard Heitmann, ein Solist auf sieben
Instrumenten.
21. April 2004
New York
Heute erwartet uns einer der
absoluten Höhepunkte dieser Reise: New York. Ab spätestens 11.30 Uhr ist
auch der letzte Passagier auf den Außendecks zu finden, um die grandiose
Einfahrt über den Hudson-River zu genießen. Schon eine halbe Stunde später
passieren wir die Freiheitsstatue. Egal wie oft man schon in New York war –
dieser Anblick ist immer wieder erhebend. Sogar das Wetter spielt mit, es
ist zwar lausig kalt, aber die Sonne blitzt ab und zu hervor. Still wird es,
als wir an Ground Zero vorbei ziehen, dem Ort wo vor drei Jahren noch die
Twin Towers des World Trade Centers standen. Überpünktlich geht die Maxim an
die Pier. Schon bald sind alle Passagiere unterwegs, die Stadt die niemals
schläft zu erkunden. Neben diversen organisierten Ausflugsmöglichkeiten
trauen sich viele Passagiere auch alleine ins Getümmel der Großstadt. Neben
ausgiebigen Einkaufsbummeln steht am Abend auch der Besuch verschiedener
Broadwayshows oder Musicals auf dem Programm.
22. April 2004
New York
Und noch ein ganzer Tag
New York! Auch heute gibt es wieder zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten: die
Stadt hat unendlich viel zu bieten. Nachdem die letzten Shops geplündert
sind und alle mit „I love N.Y.“-T-Shirts oder ähnlichem ausgestattet sind,
gilt es schnell einen guten Platz auf Deck zu ergattern, um sich bei der
Sail-Away-Party mit der Bord-Band Kalinka von N.Y. zu verabschieden. Am
Abend heißt es dann im Musiksalon „Showtime made in USA“ mit allen Künstlern
dieser Reise.
23. April 2004
New Port/USA
Heute erreichen wir den
einzigen Hafen dieser Reise, in dem die Maxim auf Reede liegt. Newport auf
Rhode Island ist das bevorzugte Ferienziel der amerikanischen Upper Class.
Man kann die Reichen und Schönen, die Kennedys und Trumps, die Bushs und
Clintons nur zu gut verstehen, hat man den wunderschönen Ort und die
faszinierende Landschaft erst einmal erkundet. Neben der Besichtigung
eindrucksvoller Landhäuser, die eher wie Paläste anmuten, besteht die
Möglichkeit zu einer spektakulären Klippenwanderung. Leider ist es für die
Jahreszeit ungewöhnlich kalt. Abends wärmen wir uns dann im Musiksalon bei
unserem Zauberer Peki und seiner charmanten Assistentin Stella und ihrem
Programm „Lachen machen …“ wieder auf.
24. April 2004
Boston/Massachusetts
Nach knapp 70 Seemeilen (über
Land wären es nur 33 Meilen gewesen) legt die Maxim – wie immer auf die
Minute pünktlich – in Boston, Massachusetts. Es ist früh am Morgen, knackig
kalt und wunderschön sonnig. Alle müssen früh raus, da wir nur bis 13.00 Uhr
hier liegen und das Besichtigungsprogramm umfangreich ist. Der berühmte „Freedom
Trail“ führt uns von einem geschichtsträchtigen Ort zum nächsten. Daneben
bleibt noch genügend Zeit für einen ausgedehnten Bummel durch die umgebauten
Markthallen oder durch die frühlingshaften Parkanlagen. Schade, dass wir uns
schon um 13.00 Uhr von USA verabschieden mussten, aber um pünktlich nach
Halifax zu kommen, wo einige Gäste ihren Flieger nach hause bekommen müssen,
duldet die Abreise keinen Aufschub. Abends lädt und dafür Liz Howard zu
ihrem Solo-Programm „Swingin to Church“ ein.
25. April 2004
Halifax/Kanada
Heute ist Sonntag, das heißt
Ausschlafen oder zum bordeigenen Gottesdienst gehen. Daneben bietet sich
erneut die Möglichkeit zu diversen Kursangeboten, so z.B. zum Autogenen
Training, Seidenmalen oder Qi Gong. Es ist eisig kalt aber sonnig. Um 15.00
Uhr erreichen wir Halifax in Kanada. Der größte Ausflug führt nach Peggy`s
Cove, dem wohl schönsten Leuchtturm in Nordamerika. Einige Gäste lassen sich
per Bus bequem durch die Stadt kutschieren oder erkunden sie auf eigene
Faust. Mütze und Schal sind hier dringend von Nöten. Falls nicht vorhanden,
können sie bei diversen Händlern am Quai erworben werden. Zum Stadtbummel
gehört auch ein zünftiges kanadisches Abendessen, denn wir verlassen Halifax
erst um 22.00 Uhr.
26. April 2004
Auf See
Ab heute überqueren wir
den Atlantik. Vor uns liegen vier ganze Seetage. Aber Langeweile hat keine
Chance aufzukommen. Wieder bieten sich vielfältige Möglichkeiten, die Zeit
zu gestalten. Neben der bekannt guten Verpflegung lässt sich die Sonne ab
und zu blicken und ermöglicht dem winderprobten Seereisenden das eine oder
andere Sonnenbad. Wem der Sinn nach Weiterbildung steht, der ist – natürlich
nach dem Frühschoppen bei Eisbein und Sauerkraut – richtig beim
Digitalphotokurs, der Handreflexzonenmassage, beim Russischunterricht und
bei der Reise in die Tiefen des Alls mit Prof. Erich Übelacker.
27. April 2004
Auf See
Am zweiten Seetag in
Folge kann auch wieder keine Langeweile aufkommen. Obwohl es etwas frisch
ist, sieht man eine ganze Reihe von Gästen, die sich an Deck einfach nur dem
Dösen und Entspannen hingeben. Letzteres kann man natürlich auch
professioneller gestalten beim Qi Gong, dem autogenen Training und der
progressiven Muskelentspannung. Das erste Highlight des Tages bietet die
Bordolympiade, die von der Mannschaft der Besatzung souverän gewonnen wird.
Aber auch die Gästeteams schlagen sich sehr achtbar in den nicht so ganz
ernst genommenen Disziplinen. Ab Mittag wird die See dann rauer und so sind
die Angebote im Innern des Schiffs ziemlich begehrt. Heute heißt es aber
auch, sich rechtzeitig fein zu machen, denn heute steht in zwei Tischzeiten
das Galabuffet an. Ebenfalls zweimal ist dann auch „Showtime“ im Musiksalon,
einem wunderbar kurzweiligen Abend mit allen Künstlern dieser Reise.
28. April 2004
Auf See
Inzwischen ist der Seetag
fast zur Routine geworden, alle genießen die Entspannung nach dem schier
atemberaubenden Anfang dieser Reise. Wer früh genug wach ist, besucht
vielleicht die ökumenische Morgenandacht oder informiert sich über
alternative Heilmethoden. Nach dem Spätaufsteherfrühstück informiert uns
Prof. Dr. Erich Übelacker über Urknall und Ewigkeit, im Computerkurs geht es
heute um Windows XP und das interessiert recht viele Gäste. Vielleicht
besuchen wir heute mal das Fitness-Center an Bord, … na mal sehen. Heute
abend gibt es für die Hälfte der Passagiere den schon traditionellen
russischen Abend zu sehen, die andere Hälfte kann sich auf die „Crazy-Show“
freuen, fünf Reiseleiter in hunderten von Kostümen in einem rasanten
Wettlauf mit der Zeit. Ein wirklich köstliches Vergnügen und so manch ein
Besucher spürt nach einer Stunde das Zwerchfell ganz deutlich.
29. April 2004
Auf See
Der vierte Seetag in Folge
wartet auf uns. Wieder ist das Tagesprogramm randvoll mit interessanten
Aktivitäten, so dass auch dieser Tag viel zu schnell zu ende gehen wird. Das
Wetter ist recht stürmisch – das Ascot Pferderennen auf dem Sportdeck muss
leider abgesagt werden – doch bei Qi Gong, Autogenem Training oder mit einem
guten Buch aus der Bordbibliothek vergeht die Zeit bis zum Mittagessen wie
im Fluge. Auch heute werden die Uhren um 12.00 Uhr eine Stunde vorgestellt,
so dass wieder etwas Eile angesagt ist, um nach dem Essen im Computerkurs
oder bei der Handreflexzonenmassage nichts zu verpassen. Nach dem immer
wieder hervorragenden russisch-ukrainischen Abendessen klingt der Abend – je
nach Landgangsfarbe – beim Russischen Abend oder der legendären Crazy-Show
der Reiseleitung aus.
30.April 2004
Ponta Delgada/Azoren
Land in Sicht! Heute
erreichen wir nach vier kurzweiligen Seetagen wieder festen Boden – die
Azoren. Unser heutiges Ziel ist die Insel Sao Miguel, unser Hafen heißt
Ponta Delgada. Die quirlige Hauptstadt der Azoren lädt zu einem Spaziergang
mit ausgedehnten Einkaufsmöglichkeiten ein. Das Mutterland ist viele hundert
Kilometer entfernt und doch wähnt man sich mitten in Portugal. Auch das
Umland bietet zahlreiche Reize: Neben den beiden Zwillingsseen in Cete
Cidades – einer leuchtet blau, einer grün – geht es kilometerweit durch
grüne Hügellandschaften, überzogen von Azaleen, Hortensien, Kapuzinerkresse,
Calla und allem was sonst noch so blüht. Gut das das Wetter mitspielt und so
den ein oder anderen Espresso im Freien Abend bei Dixon und seinem heiteren
Tischquiz und – für die Nachteulen – ab 22.30 Uhr bei Liz Howards Jazzabend
ausklingen lassen. Wer immer noch nicht müde ist, tanzt im Captain`s Club in
den Mai.
1. Mai 2004
Terceira/Azoren
Egal wie kurz die Nacht war,
heute heißt es früh aufstehen, denn um 7.00 Uhr macht die Maxim auf der
Azoreninsel Terceira fest. Praia da Victoria heißt das verschlafene
Örtchen, in dem wir an Land gehen. Auch hier sind alle Einwohner vom Tanz in
den Mai noch etwas angeschlagen, einzig ein paar einsame Kühe, Ziegen und
Pferde begrüßen die unentwegten Reisenden bei ihrem morgendlichen
Spaziergang. Ein Teil der Gäste macht einen Ausflug zum anderen Ende der
Insel nach Angra do Heroismo. Zum Mittagessen sind alle pünktlich zurück an
Bord und können danach auf den Sonnendecks die ab und zu hervorblitzende
Sonne genießen. So fällt die Entscheidung doppelt schwer, an welcher der
zahlreichen Nachmittagsveranstaltungen man noch teilnehmen möchte. Das
Abendprogramm fällt diesmal klassisch aus, Catherine Foxcroft bittet zum
romantischen Klavierabend.
2. Mai 2004
Auf See
Wieder erwartet uns ein
entspannender Seetag voller interessanter Programmpunkte. Neben den schon
bekannten und rege genutzten Wellness- und Weiterbildungsangeboten ist das
Highlight des Vormittags der Frühschoppen mit dem bekannten Trompeter Peter
Beil. Zur Stärkung nach ausgedehntem Schunkeln bietet die Schiffsküche
Leberkäse mit Kartoffelsalat an. Wieder wird die Uhr eine Stunde vorgestellt
– wir nähern uns in Riesenschritten heimatlichen Gefilden. Im Computerkurs
lernen wir heute das Internet kennen, im Maximtheater gibt es eine
Einführung in die Meereskunde. Heute Abend erwartet uns im Musiksalon etwas
ganz Besonderes: nach vielen Proben und noch mehr Lampenfieber stellen sich
einige Gäste im Rahmen des Gäste – Cabaret - Abends den kritischen Augen und
Ohren ihrer Mitreisenden. Zahlreiche verborgene Talente schlummern auf der
Maxim Gorki. Zur Feier des gelungenen Abends geht es noch zum „Abschwofen“ –
gut gestärkt durch hervorragenden Kaiserschmarrn – in den Captain`s Club.
Gut, dass morgen ein Seetag ist, und alle ausschlafen können.
3. Mai 2004
Auf See
Noch ein Seetag mit
dem vollständigen Tagesprogramm. Das Ende der Reise wirft seine ersten
Schatten voraus, heute ist schon der Duty free – Verkauf. Im Videokurs geht
es darum, wie zu Hause aus dem umfangreichen Videomaterial mit Hilfe des
digitalen Videoschnitts ein respektabler Film wird, der Freunde und
Verwandte ganz, ganz neidisch auf unseren Traumurlaub machen wird. Als
kleinen Rückblick lernen wir heute alles über das Azorenhoch. Abends steht
ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. Beim „weißen Elefant“
versteigert Helmut „Sotheby“ Rüdel zahlreiche Souvenirs, die den Käufern
nicht mehr so recht gefallen wollen.
4. Mai 2004
Brest/Frankreich
Die Nacht ist stürmisch! Heute
morgen nähern wir uns der französischen Stadt Brest. Die Normandie zeigt
sich von ihrer rauen Seite, es dauert mehr als eine Stunde länger als
vorgesehen, bis die Maxim endlich an der Pier liegt. Doch auch da weiß
Cruise Director Klaus Gruschka Rat: Wir bekommen eine Stunde Verlängerung in
dieser interessanten Hafenstadt. Wir werden mit Keksen und Stadtplänen
empfangen, ein kostenloser Shuttle-Bus bringt uns an das gewünschte Ziel,
sei es zum Shoppen in die Stadt, sei es ins Museum oder ins Oceaneum. Die
anderen Passagiere besuchen Quimper oder mittelalterliche Pfarrgemeinden.
Ganz, ganz langsam wird auch das Wetter immer besser. Um 14.30 Uhr sind wir
an Bord, denn um 15.00 Uhr ertönt zum letzten Mal auf dieser Reise die
Auslaufmelodie. Abschiedsgottesdienst, Abschiedscocktail und Abschiedsdinner
sind die weiteren Punkte des Tagesprogrammes, bis es heute abend im
Musiksalon heißt: „Do Swidanja! Auf Wiedersehen! Good Bye! Au Revoir!“, hier
verabschieden sich fast alle Künstler dieser Reise. Das stürmische Wetter
fordert seinen Tribut: Sowohl das Showballett „Dance Magic“, als auch
Catherine Foxcroft müssen auf ihren Beitrag verzichten.
5. Mai 2004
Auf See
Der letzte Seetag! Heute
heißt es Kofferpacken, leider. So ist das Tagesprogramm stark eingeschränkt,
alle sind schwer beschäftigt, alle eingekauften Souvenirs ins Gepäck zu
bekommen. Immer wieder hört man den Stoßseufzer „Gut, das wir nicht fliegen
müssen!“ Doch so nach und nach klicken fast alle Koffer. Nur sehr wenige der
noch verbliebenen 430 Passagiere bleiben jetzt noch an Bord. Auch die
Künstler packen ihre Koffer und so übernimmt die Phoenix-Reiseleitung diesen
Abend. Das Musical „Grease“ haben sie in jeder freien Minute eingeübt und
überraschen uns heute mit einer professionell getanzten Show. Der Applaus
will kaum verebben, so sehr sind die Gäste im bis auf den letzten Platz
gefüllten Musiksalon von dem gesehenen begeistert. Schon davor hat Hubert
Schulte-Schmelter an derselben Stelle von den aktuellen Trends bei
Phoenix-Reisen berichtet, was ebenso gut besucht war.
6. Mai 2004
Bremerhaven
Bremerhaven erreichen wir
überpünktlich, das Wetter ist leider nicht so richtig gut. Haben wir uns
gestern noch gefragt, wie so viele Gäste und sooo viel Gepäck geordnet von
Bord kommen soll, sind wir heute erstaunt, denn das klappt mit der Präzision
eines Uhrwerks innerhalb einer Stunde. Mit einer Träne im Auge nehmen wir
Abschied bis zum nächsten Mal auf der Maxim Gorki.
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